Die Hohepriesterin: Bedeutung im Tarot

Schlüsselwörter: Intuition, Geheimnis, innere Weisheit, Stille, Unterbewusstsein
Umgekehrt: Geheimnisse, innere Entfremdung, Oberflächlichkeit, die Intuition ignorieren, Verwirrung
Aufrecht
Die Hohepriesterin hütet die Geheimnisse, die man nicht aus Büchern lernt, sondern indem man nach innen lauscht. Sie bittet dich um Ruhe, Stille und Vertrauen in deine Intuition: Die Antwort liegt bereits in dir. Es ist nicht die Zeit, etwas zu erzwingen, sondern zu beobachten und die Dinge sich offenbaren zu lassen.
Umgekehrt
Invertiert zeigt sie, dass du deine innere Stimme überhörst oder dass es verborgene Informationen gibt, die du noch nicht siehst. Vielleicht gibt es Geheimnisse, Zweifel oder zu viel äußeren Lärm, der dich daran hindert, klar zu fühlen. Suche dir einen Ort der Stille, um wieder zu dir zu finden.
In der Liebe
Eine tiefe, stille Verbindung oder Gefühle, die noch nicht ausgesprochen wurden; vertraue dem, was du wahrnimmst.
Beruf und Finanzen
Besser abwarten, recherchieren und noch nicht alle deine Pläne offenlegen.
Rat
Schweig und hör hin: Deine Intuition weiß mehr, als du glaubst.
Symbolik
Eine gelassene Frau in Blau und Weiß sitzt zwischen zwei Säulen, einer schwarzen (B, Boas) und einer weißen (J, Jachin), die die Gegensätze des Lebens darstellen. Sie hält eine halb verborgene Schriftrolle, die Tora, Symbol des geheimen Wissens, und zu ihren Füßen ruht eine Mondsichel. Hinter ihr verbirgt ein Schleier mit Granatäpfeln das Wasser des Unbewussten: das, was wir ahnen, aber noch nicht sehen.
Ja oder Nein?
Vielleicht. In einer Ja-Nein-Legung gibt Die Hohepriesterin keine eindeutige Antwort: Es ist ein Vielleicht. Es hängt von deinen Entscheidungen und vom richtigen Zeitpunkt ab. Ja-Nein-Tarot
Element: Wasser
Astrologie: Mond